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Beschreibung

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1. Büchersammlung – Ramadan-Spezial

Dieses Paket besteht aus folgenden 8 Büchern:

  1. Ständiger Ausschuss für wissenschaftliche Forschungen und religiöse Rechtsgutachten
    • ʽAbdur-Razzāq ʽAfīfiyy
    • ʽAbdul-ʽAzīz Ibn Bāz
    • ʽAbduḷḷāh Ibn Qaʽūd
    • ʼIbrāhīm Ibn Muḥammad ʼĀl aš-Šayḫ
    • ʽAbduḷḷāh Ibn Ġudayyān
    • ʽAbduḷḷāh Ibn Manīʽ
  2. ῾Aqīdah-Ṭaḥāwiyyah
    • ʼAbū Ǧa῾far aṭ-Ṭaḥāwiyy mit Kommentaren von Ibn Bāz
  3. Die 40 Nawawiyy-Ḥadīṯe
    • ʼImām an-Nawawiyy mit Kommentaren von Scheich Muḥammad Ibn Ṣāliḥ al-῾Uṯaymīn
  4. Fiqh vereinfacht
    • Scheich Dr. Muḥammad al-Muḫtār aš-Šanqīṭiyy
  5. Das Benehmen eines Schülers
    • Scheich Bakr ʼAbū Zayd
  6. Einführung in die Grundlagen des Fiqh
    • Scheich Muḥammad Ibn Ṣāliḥ al-῾Uṯaymīn
  7. Das letzte Zehntel des Qurʼān
    • Eine Gruppe von Gelehrten
  8. Khawaridsch der heutigen Zeit
    • Scheich Fathy Eid

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Zusätzliche Information

Gewicht 2.75 kg
Größe 20.5 x 14 x 21.5 cm

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detail product

  • Seiten : 1721
  • Verlag : Darulkitab Verlagshaus
  • Sprache : Deutsch
  • ISBN :
  • Ausgabe : 1

about the author

Author

Sein Name und seine Abstammung

Er war ein ʼImām, Muḥaddiṯ, Faqīh, Ḥāfiẓ, der edle Gelehrte, ʼAbū Ǧaʽfar ʼAḥmad Ibn Muḥammad Ibn Salamah Ibn Salamah ʽAbdul-Malik Ibn Salamah al-ʼAzdiyy aṭ-Ṭaḥāwiyy. Die Zuschreibung „al-ʼAzdiyy“ wird auf einen bekannten Stamm aus Qaḥṭān zurückgeführt. „At-Ṭaḥāwiyy“ hingegen auf das Land Ṭaḥā im oberen Ägypten.

Seine Suche nach Wissen

Die Quelle seines Wissens ist mit seiner Familie und seinen Onkeln verbunden, denn sein Vater war von den Gelehrten, und sein Onkel war ʼImām ʼIsmāʽīl Ibn Yaḥyā al-Muzaniyy (gest. 264 n. H.). Er wurde im Jahre 239 n. H. geboren. Als er das Pubertätsalter erreichte, ging er auf der Suche nach Wissen nach Ägypten. al-Muzaniyy war in seinem Land einer der Wissendsten in Fiqh unter den Gefährten von ʼImām Muḥammad Ibn ʼIdrīs aš-Šāfiʽiyy. Gleichzeitig war seine Mutter von den Leuten des Wissens und der Überlieferung. Danach schloss er sich sowohl den Gelehrten aus Ägypten als auch jenen, die nach Ägypten kamen, an. Seine Lehrer waren viele, ebenso seine Schüler. Nach jeder Erweiterung seines Horizonts fand er sich inmitten von Fiqh-Angelegenheiten, bei denen er nicht weiterkam. Er fand auch bei seinem Onkel keine ausreichenden Antworten, die sein Durcheinander in diesen Angelegenheiten lindern konnten. Daher begann er zu erforschen, was sein Onkel tun würde, wenn er solchen widersprüchlichen Meinungen begegnete. Sein Onkel bezog sich oft auf Bücher der Freunde ʼAbū Ḥanīfahs (d. h. Hanafis), und er bevorzugte viele Meinungen ʼAbū Ḥanīfahs in diesen Angelegenheiten. Diese bevorzugten Meinungen wurden in seinem Buch „Muḫtaṣar al-Muzaniyy“ verzeichnet. Nach diesem blieb ihm keine andere Wahl als in die Bücher der Gefährten ʼAbū Ḥanīfahs zu schauen und ihre Methodologie in der Etablierung fundamentaler Prinzipien und der Herleitung untergeordneter Regeln anzueignen. Als er sein Wissen in der Maḏhab (Rechtschule) ʼAbū Ḥanīfahs vollendete, wechselte er zu dieser Maḏhab und wurde einer ihrer Anhänger. Jedoch hielt ihn dies nicht davor ab, einigen (falschen) Ansichten ʼImām ʼAbū Ḥanīfahs zu widersprechen, indem er in bestimmten Angelegenheiten die Meinungen anderer Imame bevorzugte. Dies ist darauf zurückzuführen, dass er - Möge Aḷḷāh mit ihm barmherzig sein - kein Muqallid (blind Folgender) von ʼAbū Ḥanīfah war. Vielmehr sah er gemäß seiner Meinung die Methodologie ʼAbū Ḥanīfahs in Fiqh unter den vorbildlichsten Methodologien - daher ging er diesen Weg. Deswegen kann man in seinem Buch „Maʽānī al-ʼĀṯār“ vorfinden, dass er manche Ansichten bekräftigt, die der ʼImām (ʼAbū Ḥanīfah) nicht vertrat. Das gerade von uns Gesagte wird durch die Aussage von Ibn Zulaq unterstützt: „Ich hörte ʼAbū-Hasan ʽAliyy Ibn ʼAbī Ǧaʽfar aṭ-Ṭaḥāwiyy (Sohn vom ʼImām) sagen: Ich hörte meinen Vater sagen (während er die Tugenden von ʼAbū ʽUbayd Harawiyy und seinen Fiqh erwähnte): Er fragte mich gewöhnlich über (Fiqh-) Angelegenheiten. Daher gab ich ihm eines Tages meine Antwort auf eine Angelegenheit, dann sagte er (ʼAbū ʽUbayd) mir: ‚Dies ist nicht die Meinung von ʼAbū Ḥanīfah.’ So sagte ich: ‚O Richter (Qāḍī), muss ich für jede Sache die gleiche Meinung wie ʼAbū Ḥanīfah vertreten?’ Daher sagte er: ‚Ich denke nicht, dass du mehr als ein blind Folgender bist.’ Ich sagte zu ihm: ‚Und wer folgt einem blind, außer er ist ein Fanatiker?’ Er sagte: ‚Oder ein einfältiger Mensch.’ Daher verbreitete sich diese Geschichte über ganz Ägypten, so sehr, dass sie zu einem Sprichwort wurde und die Leute dies im Gedächtnis behielten.’“ Er wurde von vielen Gelehrten unterrichtet, von denen er Wissen nahm und von ihnen profitierte. Er hatte mehr als dreihundert Lehrer. Er verbrachte viel Zeit mit jenen Gelehrten, die aus verschiedenen Teilen der Erde nach Ägypten kamen. Er fügte seinem Wissen das an Wissen zu, was sie hatten. Dies zeigt sowohl das Ausmaß seines Interesses, von den Gelehrten zu lernen und von ihnen zu profitieren als auch seinen starken Eifer in der Erlangung von Wissen. Viele Gelehrte lobten und beschrieben ihn als vertrauenswürdig, zuverlässig, intelligent, als Faqīh und als jemand, der ein gutes Einprägungsvermögen besaß und fromm in der Anbetung war. Er besaß viel Erfahrung in Fiqh und Ḥadīṯ.

Das Lob der Gelehrten über ihn

Ibn Yūnus sagte: „Aṭ-Ṭaḥāwiyy war zuverlässig, vertrauenswürdig, ein Faqīh, intelligent, und es wurde nach ihm niemand gesehen, der ihm ähnlich war.“ ʼImām aḏ-Ḏahabiyy sagte in seinem at-Tārīḫ al-Kabīr: „Er war ein Faqīh, Muḥaddiṯ, Ḥāfiẓ, einer der führenden Persönlichkeiten. Er war zuverlässig, vertrauenswürdig, gelehrt in Fiqh, und er war intelligent.“ Ibn Kaṯīr sagte in al-Bidāyah wan-Nihāyah: „Er war einer der zuverlässigen, vertrauenswürdigen und genialen Gelehrten in Ḥadīṯ (Ḥāfiẓ).“ Er war ein Überbringer des Wissens zwischen den Vorfahren (Salaf) und jenen, die nach ihnen kamen (Ḫalaf). Die Gelehrten lobten und erwähnten ihn als einen Muḥaddiṯ (Ḥadīṯ-Gelehrter). Einer, dessen Überlieferungen zuverlässig waren. Er war ein etablierter Überlieferer. Er war im Schreiben berühmt und sehr begabt. Und er wurde in Ägypten zu jenem, der am meisten Wissen in Fiqh unter den Ḥanafis besaß. Dazu kam es, obwohl er auch Wissen in Fiqh aller anderen Maḏhabs und in Ḥadīṯ hatte, und er kannte die verschiedenen Disziplinen des Islam.

Seine Bücher

Was seine Schriften anbelangt, so besteht der größte Teil aus Verifizierungen und Zusammenstellungen, die viel Nutzen in sich haben. Unter seinen Schriften ist „al-ʽAqīdah aṭ-Ṭaḥāwiyyah“. Hierzu gibt es eine Erläuterung von Ibn ʼAbī al-ʽIzz, dem bekannten ḥanafītischen Gelehrten. Obwohl dieses Werk aṭ-Ṭaḥāwiyys klein ist, so ist der Nutzen sehr groß, und die darin verfolgte Methodologie ist die der Salaf. Und man wird sehen, dass es alles über den Glauben enthält, was ein Muslim braucht. Ebenfalls hat er ein Buch mit dem Titel „Maʽānī al-ʼĀṯār“, in dem er verschiedene Forschungsgebiete in Fiqh gemeinsam mit ihren Beweisen darlegt. Und während seiner Forschungsreihe erwähnt er Angelegenheiten, in denen es unter den Gelehrten Meinungsverschiedenheiten gibt. Er listet die Beweise für jede Meinung auf und analysiert, welche dieser Meinungen aus seiner Sicht der Wahrheit entspricht. Dieses Buch wird den Ṭālibul-ʽIlm (Schüler des Wissens) mit dem Verständnis für Fiqh angewöhnen und ihn mit den Feldern der Meinungsverschiedenheit bekannt machen. Er ließ viele, andere großartige Werke zurück - ca. vierzig unterschiedliche Bücher. Unter diesen sind: Sunan aš-Šāfiʽiyy, Muškil al-ʼĀṯār, ʼAḥkām-ul-Qurʼān, al-Muḫtār, Šarḥ al-Ǧāmiʽ-ul-Kabīr, Šarḥ al-Ǧāmiʽ-uṣ-Ṣaġīr, aš-Šurūṭ, Nawādir al-Fiqhiyyah und andere. ʼImām aṭ-Ṭaḥāwiyy war sehr bekannt und berühmt, dass er das Gute gebot und das Schlechte verbot, die Wahrheit sagte und zu dem zurückkehrte, von dem er dachte, es wäre die Wahrheit, ohne von anderen Gelehrten, Herrschern und ihren Leuten beeinflusst zu werden. Uns genügt die Übereinstimmung der meisten Gelehrten, dass diese ʽAqīdah (aṭ-Ṭaḥāwiyyah) anzunehmen ist. Und keiner widerspricht diesem, außer er rebelliert gegen diesen Glauben, wie manche Überreste der Muʽtazilah, die Leute des Ḥulūl und Ittiḥād (Sufi-Glaube, dass Aḷḷāh in Seiner Schöpfung inkarniert) und jene, die irgendeiner Meinung folgen.

Sein Tod

ʼImām aṭ-Ṭaḥāwiyy starb am Donnerstag zu Beginn von Ḏul-Qiʽdah im Jahre 321 n. H. Er wurde in der Qarafah-Grabstätte in Ägypten begraben. Möge Aḷḷāh mit ihm barmherzig sein.

Al-Ladschnah ad-Da'imah

Das ständige Komitee (al-Ladschnah ad-Da'imah) Am 8.7.1391 n. H. erging der königliche Befehl (Fayṣal Ibn ʽAbdil-ʽAzīz) Nr. 1/137 über die Gründung eines Ausschusses der großen Gelehrten. Im vierten Artikel steht: „Aus dem Ausschuss bildet sich ein ständiges, sich widmendes Komitee, dessen Mitglieder auf Befehl des Königs unter den Mitgliedern des Ausschusses gewählt werden. Ihre Aufgabe wird die Vorbereitung von Forschungen, ihre Herrichtung für die Diskussion im Ausschuss und die Herausgabe von Rechtsgutachten in persönlichen Angelegenheiten sein. Diese erfolgt durch die Beantwortung der Fragen von Personen, die in Sachen ʽAqīdah, ʽIbādah und persönlichen Angelegenheiten um ein Rechtsgutachten bitten. Es wird »ständiges Komitee für wissenschaftliche Forschungen und Rechtsgutachten« genannt.“ Im achten Artikel der dem königlichen Befehl angehängten Satzung steht: „Die Rechtsgutachten des ständigen Komitees werden nur dann herausgegeben, wenn die absolute Mehrheit seiner Mitglieder ihrer zugestimmt hat. Mindestens drei Mitglieder müssen das Urteil begutachten. Wenn die Stimmen unentschieden lauten, überwiegt die Stimme des Vorsitzenden.“ Der neunte Artikel der Satzung besagt: „In ihm werden der Vorsitzende des Komitees und seine Mitglieder auf unseren Befehl und durch Vorschlag des Vorsitzenden der Ämter für wissenschaftliche Forschungen hin ernannt: Nachdem der Befehl ergangen war, wurde es folgendermaßen zusammengestellt: • Šayḫ ʼIbrāhīm Ibn Muḥammad Ibn ʼIbrāhīm ʼĀl aš-Šayḫ: Vorsitzender • Šayḫ ʽAbdur-Razzāq ʽAfīfiyy ʽAṭiyyah: stellvertretender Vorsitzender • Šayḫ ʽAbduḷḷāh Ibn ʽAbdurraḥmān al-Ġudayyān: Mitglied • Šayḫ ʽAbduḷḷāh Ibn Sulaymān Ibn Manīʽ: Mitglied Ende des Jahres 1395 n. H. wurde der ehrenwerte Šayḫ ʼIbrāhīm Ibn Muḥammad ʼĀl aš-Šayḫ zum Justizminister ernannt und der ehrenwerte Šayḫ ʽAbdul-ʽAzīz Ibn ʽAbduḷḷāh Ibn Bāz zum Vorsitzenden der Ämter für wissenschaftliche Forschungen, Rechtsgutachten, Daʽwah und Rechtweisung und zum Vorsitzenden des ständigen Komitees ernannt. Im Jahr 1396 n. H. wurde Šayḫ ʽAbduḷḷāh Ibn Manīʽ zum Stellvertreter des Vorsitzenden der Ämter für wissenschaftliche Forschungen, Rechtsgutachten, Daʽwah und Rechtweisung ernannt. Weiterhin wurde im Jahr 1397 n. H. Šayḫ ʽAbduḷḷāh Ibn Ḥasan Ibn Qaʽūd zum Mitglied des Komitees erwählt.

Author

Der Gelehrte Bakr Ibn ʽAbdillāh ʼAbū Zayd Ibn Muḥammad Ibn ʽAbdillāh Ibn Bakr wurde im Jahr 1365 n. H. geboren. Er studierte in Riad (Saudi Arabien) Scharia und absolvierte sein Studium erfolgreich im Jahr 1387/88 n. H. Zu seinen Gelehrten Riad gehören der Richter Ṣāliḥ Ibn Muṭlaq, ʽAbdul-ʽAzīz Ibn Bāz und er hat eine schriftliche ʼIǧāzah von Scheich Sulaymān Ibn ʽAbdir-Raḥmān Ibn Ḥamdān und noch etwa 20 weitere von verschiedenen Gelehrten. Der Gelehrte Muḥammad al-ʼAmīn aš-Šanqīṭiyy gehört zu denjenigen seiner Lehrer, die er sehr lange begleitete - ca. zehn Jahre – bis zu dessen Tod im Jahr 1393 n. H. Er las im seinen Tafsīr ʼAḍwāʼ al-Bayān und andere Werke vor. Er lernte von ihm als einziger die Genealogien. Im Jahr 1403 n. H. erhielt er seinen Doktortitel. Er arbeitete nach seinem Studium bis zum Jahr 1400 n. H. als Richter in Madīnah und auch ab 1390 n. H. bis 1400 n. H. als Lehrer der Prophetenmoschee. Im Jahr 1391 wurde er vom König zum ʼImām und Prediger der Prophetenmoschee ernannt. Dieser Aufgabe ging er bis 1396 nach. Später wurde er in das Fatwā-Gremium (al-Laǧnah) und in das Gremium der großen Gelehrten (Hayʼat Kibār al-ʽUlamāʼ) berufen. Der Gelehrte Bakr ʼAbū Zayd hat über 60 Werke verfasst bzw. bei ihnen mitgewirkt. Möge Aḷḷāh Sich seiner erbarmen; er starb am 28.01.1429 n. H. / 05.02.2008 n. Chr. In Riad.

Fathy Eid

Ende der sechziger Jahre schrieb sich der Autor an der berühmten Azhar-Universität in Kairo (Ägypten) ein. Er studierte dort, bis er seinen Universitätsabschluss an der Fakultät für Scharia erlangte. Danach studierte er „Vergleichende Rechtswissenschaft“ (Fiqh muqāran) und „Islamische Politik“ (Siyāsah šarʽiyyah). Er lehrte eine Zeit lang an der Azhar-Universität, danach wurde er in den Aufsichtsrat berufen und später zum ersten Vorsitzenden des Aufsichtsrates ernannt. Danach entsandte ihn die Universität nach Mogadischu (Hauptstadt Somalias), wo er an der Errichtung einer Fakultät für islamische Wissenschaften mitwirkte. Ebenso war unser Gelehrter in der Erteilung von Rechtsgutachten (Fatwā) tätig und Mitglied des Verbandes für Gelehrte des Scharia-Vereines (al-Ǧamʽiyyah Aš-Šarʽiyyah) in Ägypten. Später reiste er nach Deutschland, wo er zum Vorsitzenden des „Rates der ʼImāme und Gelehrten in Deutschland e. V.“ ernannt wurde und schließlich zum Vorsitzenden des „Hohen Rates der Gelehrten und ʼImāme in Deutschland e. V.“ Der Gelehrte ist seit mehr als 40 Jahren in der islamischen Daʽwah tätig und verfasste zahlreiche Schriften, von denen einige in die deutsche Sprache übersetzt wurden; dazu gehört dieses vorliegende Buch, in dem es um die ʽAqīdah (Glaubensüberzeugung) der sunnitischen Gemeinschaft hinsichtlich der Namen und Eigenschaften Aḷḷāhs geht. Des Weiteren gibt es Schriften, die noch nicht gedruckt worden sind. Wir bitten Aḷḷāh, dass Er durch ihn der ʼUmmah Muḥammads, Aḷḷāhs Segen und Heil auf ihm, Nutzen schenkt!

Author

1. Geburt Geboren in Madīnah im Jahre 1381 h 2. Studium Er absolvierte seine Schulausbildung in Madīnah und schloss seine Realschule und sein Gymnasium in den der Islamischen Universität zugehörigen Bildungsinstituten ab. Die universitäre Ausbildung absolvierte er an der Fakultät für islamisches Recht der Islamischen Universität, schloss diese im Jahre 1403 h. ab, wo er daraufhin zum Assistenten ernannt wurde und seine Magisterarbeit schrieb, die den Titel trug „al-Qadḥ fī l-Bayyinah fī l-Qaḍāʼ“ (Die Beeinträchtigung von Beweisen in der Gerichtsbarkeit), die noch nicht veröffentlicht wurde. Es folgte seine Doktorarbeit, wobei es zunächst seine Absicht war, sich darin mit einem Abschnitt des Buches „al-Istiḏkār“ von ʼImām Ibn ʽAbd al-Barr – möge Allah sich seiner erbarmen – auseinanderzusetzen. Auf Anraten einiger seiner Lehrer änderte er jedoch das Thema und schrieb seine Doktorarbeit über die Chirurgie und ihre rechtlichen Bestimmungen unter dem Titel „ʼAḥkām al-Ğirāḥah wa l-ʼĀṯār al-Mutarattibah ʽalayhā“. Er bestand mit höchster Auszeichnung und es wurde empfohlen, das Werk in Druck zu geben, welches schließlich mehrmals aufgelegt wurde. Der Gelehrte erhielt dafür den Preis für wissenschaftliche Forschung von Madīnah. Mehr über den Gelehrten: siehe http://durus.de/texte/viewdownload/90-texte/1499-biografie-von-scheich-shanqiti

Author

Muhammad Ibn Salih Al-Uthaimin: Wer hat nicht schon einmal von diesem edlen Gelehrten gehört? Nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch die Gelehrten bezeugen seinen Status, den er durch Gottes Gnaden unter den Gläubigen erhalten hat. Er war ein Gelehrter auf den Gebieten Tafsīr, ʽAqīdah, Fiqh, Sīrah, Uṣūl, Grammatik und auf den anderen Gebieten der ʼislāmischen Religion. Er ist ein Gelehrter, von dem die Muslime auf der ganzen Welt viel profitiert haben und auch heute noch profitieren. Seine Fatāwā-Bände sind ein wertvolles Nachschlagewerk für jene Muslime, die ihre Religion von einem Schaiḫ lernen möchten, der in seinen Fatāwā der Vorgehensweise der uns vorausgegangenen, rechtschaffenen Menschen, den Salafuṣ-Ṣāliḥ, folgt. Er heißt vollständig ʾAbū ʽAbdillāh Muḥammad Ibn Ṣāliḥ Ibn Muḥammad Ibn Sulaimān Ibn ʽAbdur-Raḥmān Al-ʽUṯaimīn Al-Wuhaibī At-Taimī. Er wurde in der Nacht des 27. Ramaḍān des Jahres 1347 n. H. in der Stadt ʽUnaizah im Gebiet Al-Qāṣim in Saudi-Arabien geboren. Er hat den Qurʼān bei seinem Vater zu lesen gelernt. Danach lernte er schreiben, ein wenig Literatur und Mathematik. Er hat den Qurʼān und einige zusammengefasste Texte der Ḥadīṯ- und Fiqhwissenschaft früh auswendig gelernt. Als er ein wenig über Tauḥīd, Fiqh und Grammatik gelernt hatte, schloss er sich seinem verehrten Gelehrten ʽAbdur-Raḥmān Bin Nāṣir As-Saʽdī an. Bei ihm lernte er Tafsīr, Ḥadīṯ, Tauḥīd, Fiqh und dessen Grundsätze, das Erbrecht und Grammatik. Als die Fakultät in Riyaḍ eröffnet wurde, schrieb er sich dort ein und konnte u. a. vom Gelehrten Muḥammad Al-ʼAmīn Aš-Šinqiṭī profitieren. In der Hauptstadt las er dem edlen Schaiḫ ʽAbdul-ʽAziz Bin Bāz aus Al-Buḫārī und aus den Schriften von Schaiḫ Al-ʼIslām Ibn Taimiyyah vor. Bin Bāz ist quasi sein zweitwichtigster Lehrer. Sein Wirken: Ab 1370 begann er in der großen Moschee von ʽUnaizah zu unterrichten. Als sein Lehrer ʽAbdur-Raḥmān Bin Nāṣir As-Saʽdī 1376 starb, wurde er der ʼImām und Prediger dieser Moschee und begann ebenfalls in der von seinem Lehrer im Jahre 1359 gegründeten Bibliothek zu lehren. Doch als die Schüleranzahl, sowohl aus Saudi -Arabien als auch außerhalb, in die Hunderte stieg, verlegte er den Unterrichtsort aus Platzgründen in die Moschee selbst. Dieser Aufgabe ging er bis zu seinem Tod nach. Von 1398 an lehrte er an einem Zweig der Fakultät der Muḥammad Ibn Suʽūd Universität sowie in der Heiligen Moschee in Makkah und in der Heiligen Moschee in Madīnah zur Zeit der Pilgerfahrt, im Ramaḍān und in den Ferien. Vom Kreis der großen Gelehrten abgesehen, war er Mitglied in zahlreichen Organisationen. Der Gelehrte war so beliebt und gefragt, dass er immer in der Moschee und auf seinem Weg dorthin und zurück von Menschen erwartet wurde, die ihn in religiösen Angelegenheiten fragten und seine Antworten aufzeichneten. Sein Charakter: Er war liebevoll, geduldig, nahm sein Lernen und Lehren sowie seine Zeiteinteilung ernst. Er war dem Übertreiben fern und sehr bescheiden. Er ging unter die Menschen und hatte auf sie einen großen Einfluss. Niemals gab er voreilig eine Fatwā. Wenn ihm etwas unklar erschien, sagte er: „Warte, bis ich mir diese Angelegenheit verinnerlicht habe.“ Trotz seiner Krankheit gegen Ende seines Lebens, verzichtete er nicht auf sein Lehren. Als er in die USA reiste, lehrte er dort in den ʼislāmischen Zentren und führte das Freitagsgebet. Was ich bisher erwähnt habe, ist wirklich eine starke Zusammenfassung. Als er am Mittwoch des 15. Šawwāl 1421 n. H. kurz vor dem Sonnenuntergang in Jeddah (Ğiddah) starb, wurde die ʼislāmische Welt erschüttert. Man hat am Donnerstag nach dem Nachmittagsgebet für ihn das Totengebet in der Heiligen Moschee von Makkah verrichtet. Möge Aḷḷāh ihn in Seine gewaltige Barmherzigkeit aufnehmen. Āmīn. Zu seinen zahlreichen Werken gehören seine im Internet auf Arabisch abrufbaren 20 Fatāwā-Bände, von denen nun, Aḷḷāh sei Lob, eines ins Deutsche übersetzt worden ist. Ich bitte Aḷḷāh darum, dass er uns noch weitere für die Ummah wertvolle Gelehrte schenkt. Āmīn.

Author

Imam Nawawiyy war ein šāfiʽītischer Gelehrter. Er wurde im Jahr 631 n. H. (1234 n. Chr.) geboren und ist Autor zahlreicher namhafter Werke, darunter „Riyāḍ aṣ-Ṣāliḥīn“ (Gärten der Tugendhaften), „al-Maǧmūʽ Šarḥ al-Muhaḏḏab“, eine Referenz für den šāfiʽītischen Fiqh , und nicht zu vergessen „al-Minhāǧ“, die bekannteste Erläuterung zu Ṣaḥīḥ Muslim, u. v. m. Trotz dieser großartigen Leistungen – ein ʼIslām-Studium ohne diese Bücher ist undenkbar –, unfehlbar ist niemand, und so gibt es ein paar Aussagen, die der ʼImām im Bereich der ʽAqīdah (der islamischen Glaubensüberzeugung) hinsichtlich der Namen und Eigenschaften Aḷḷāhs traf, die von der breiten Masse der sunnitischen Gelehrten nicht geteilt werden. Wir sind aber zuversichtlich, dass mit der folgenden ʼĀyah (Qurʼān-Vers) gerade Leute wie er gemeint sind: „Wahrlich! Die guten Taten tilgen die schlechten.“ (Hūd 114) Der ʼImām verstarb 676 n. H. (1278 n. Chr.). Möge Aḷḷāh mit ihm gnädig sein und ihn in Firdaus eingehen lassen!

Neil Bin Radhan

Neil Bin Radhan (نائل بن ردهان) Aufgewachsen in Saudi Arabien/Jeddah Idschāza in Tadschwīd und Qur’ān auswendig gelernt zu haben bei Scheich ’Abdul-Mu’ti Ad-Dāhir/Saudi-Arabien (ca. 2000/2001) Idschāza in der Lesart (Qirā’a) von Haf’s (2001/09.05.1422) und Kisā’i (2002/16.07.1423) bei Scheich ’Abdul-Mu’ti Ad-Dāhir/Saudi-Arabien Idschāza in den 10 Lesarten (Qirā’āt) vom Überlieferungsweg Schatibiyya und Ad-Durra Al-Mudiyya bei Scheich Kamāl Qassār (2004/1425). Hier kann man den Quran in der Stimme des Lehrers meines Lehrers, nämlich Abul-Hasan Muhyiddin Al-Kurdi anhören rahimahullah (1912-2009). Idschāza bei Scheich ’Abdul-Mu’ti Ad-Dāhir /Saudi-Arabien im Fach Hadīthwissenschaften (arab. Usūl al-Hadīth) Idschāza bei Abu Sārah Muhammad Al-Husein/Saudi-Arabien bzgl. der Lehrinhalte des Fachs Usūl al-Fiqh aus dem Buch "Al-Usūl min ’Ilmil-Usūl" (über die Grundlagen des Fiqh) von Al-’Utheimīn; Zertifikat, dieses Buch zu lehren (2006).