40 Nawawiyy-Hadithe

Erläuterung von u. a. Ibn Uthaimin

ʼImām an-Nawawiyy sagte:

„Ich habe mich entschieden, vierzig Ḥadīṯe zusammenzustellen, die die [wichtigsten Themen überhaupt] beinhalten. Jeder einzelne Ḥadīṯ bildet eine gewaltige Basis in der Religion und die Gelehrten haben darüber gesagt, dass der ʼIslām sich (sogar) um ihn dreht, er die Hälfte des ʼIslām, ein Drittel oder ähnlich ausmacht. Desweiteren halte ich mich daran, nur authentische Ḥadīṯe zu erwähnen, die meisten davon sind in den beiden Ṣaḥīḥ-Werken Buḫāriyy und Muslim.“

Diese erwählten Ḥadīṯe haben solch einen Bekanntheitsgrad, dass ein Muslim sie unbedingt kennen sollte: Sie wurden von vielen Gelehrten von damals bis heute erläutert, sowohl mündlich als auch schriftlich, und in viele Sprachen übersetzt, in die deutsche Sprache sogar mehrmals. Diese Ausgabe enthält zu jedem Ḥadīṯ Worterklärungen, eine prägnante Erläuterung und Anregungen für weiterführende Themen in Bezug auf den jeweiligen Ḥadīṯ.

Ein Muss für jeden Muslim.

Artikelnummer: 978-3-943812-21-3 Kategorien: , , Schlüsselworte: , , , ,

Beschreibung

40 Nawawiyy-Hadithe

Erläuterung von u. a. Ibn Uthaimin

ʼImām an-Nawawiyy sagte:

„Ich habe mich entschieden, vierzig Ḥadīṯe zusammenzustellen, die die [wichtigsten Themen überhaupt] beinhalten. Jeder einzelne Ḥadīṯ bildet eine gewaltige Basis in der Religion und die Gelehrten haben darüber gesagt, dass der ʼIslām sich (sogar) um ihn dreht, er die Hälfte des ʼIslām, ein Drittel oder ähnlich ausmacht. Desweiteren halte ich mich daran, nur authentische Ḥadīṯe zu erwähnen, die meisten davon sind in den beiden Ṣaḥīḥ-Werken Buḫāriyy und Muslim.“

Diese erwählten Ḥadīṯe haben solch einen Bekanntheitsgrad, dass ein Muslim sie unbedingt kennen sollte: Sie wurden von vielen Gelehrten von damals bis heute erläutert, sowohl mündlich als auch schriftlich, und in viele Sprachen übersetzt, in die deutsche Sprache sogar mehrmals. Diese Ausgabe enthält zu jedem Ḥadīṯ Worterklärungen, eine prägnante Erläuterung und Anregungen für weiterführende Themen in Bezug auf den jeweiligen Ḥadīṯ.

Sowohl die Worterklärungen als auch die Erläuterungen zu den Ḥadīṯen stammen nicht von Nawawiyy, sondern sind inhaltlich aus der Erläuterung des Gelehrten Muḥammad Ibn Ṣāliḥ al-ʽUṯaymīn und anderen entnommen. In den „Worterklärungen“ werden einerseits arabische Wörter übersetzt, aber auch deutsche Begriffe, die im Ḥadīṯ eine andere als die übliche oder eine ganz bestimmte Bedeutung haben, erklärt.

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detail product

  • Seiten : 116
  • Verlag : Darulkitab
  • Sprache : Deutsch
  • ISBN : 978-3-943812-21-3
  • Ausgabe : 1

about the author

Author

Muhammad Ibn Salih Al-Uthaimin: Wer hat nicht schon einmal von diesem edlen Gelehrten gehört? Nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch die Gelehrten bezeugen seinen Status, den er durch Gottes Gnaden unter den Gläubigen erhalten hat. Er war ein Gelehrter auf den Gebieten Tafsīr, ʽAqīdah, Fiqh, Sīrah, Uṣūl, Grammatik und auf den anderen Gebieten der ʼislāmischen Religion. Er ist ein Gelehrter, von dem die Muslime auf der ganzen Welt viel profitiert haben und auch heute noch profitieren. Seine Fatāwā-Bände sind ein wertvolles Nachschlagewerk für jene Muslime, die ihre Religion von einem Schaiḫ lernen möchten, der in seinen Fatāwā der Vorgehensweise der uns vorausgegangenen, rechtschaffenen Menschen, den Salafuṣ-Ṣāliḥ, folgt. Er heißt vollständig ʾAbū ʽAbdillāh Muḥammad Ibn Ṣāliḥ Ibn Muḥammad Ibn Sulaimān Ibn ʽAbdur-Raḥmān Al-ʽUṯaimīn Al-Wuhaibī At-Taimī. Er wurde in der Nacht des 27. Ramaḍān des Jahres 1347 n. H. in der Stadt ʽUnaizah im Gebiet Al-Qāṣim in Saudi-Arabien geboren. Er hat den Qurʼān bei seinem Vater zu lesen gelernt. Danach lernte er schreiben, ein wenig Literatur und Mathematik. Er hat den Qurʼān und einige zusammengefasste Texte der Ḥadīṯ- und Fiqhwissenschaft früh auswendig gelernt. Als er ein wenig über Tauḥīd, Fiqh und Grammatik gelernt hatte, schloss er sich seinem verehrten Gelehrten ʽAbdur-Raḥmān Bin Nāṣir As-Saʽdī an. Bei ihm lernte er Tafsīr, Ḥadīṯ, Tauḥīd, Fiqh und dessen Grundsätze, das Erbrecht und Grammatik. Als die Fakultät in Riyaḍ eröffnet wurde, schrieb er sich dort ein und konnte u. a. vom Gelehrten Muḥammad Al-ʼAmīn Aš-Šinqiṭī profitieren. In der Hauptstadt las er dem edlen Schaiḫ ʽAbdul-ʽAziz Bin Bāz aus Al-Buḫārī und aus den Schriften von Schaiḫ Al-ʼIslām Ibn Taimiyyah vor. Bin Bāz ist quasi sein zweitwichtigster Lehrer. Sein Wirken: Ab 1370 begann er in der großen Moschee von ʽUnaizah zu unterrichten. Als sein Lehrer ʽAbdur-Raḥmān Bin Nāṣir As-Saʽdī 1376 starb, wurde er der ʼImām und Prediger dieser Moschee und begann ebenfalls in der von seinem Lehrer im Jahre 1359 gegründeten Bibliothek zu lehren. Doch als die Schüleranzahl, sowohl aus Saudi -Arabien als auch außerhalb, in die Hunderte stieg, verlegte er den Unterrichtsort aus Platzgründen in die Moschee selbst. Dieser Aufgabe ging er bis zu seinem Tod nach. Von 1398 an lehrte er an einem Zweig der Fakultät der Muḥammad Ibn Suʽūd Universität sowie in der Heiligen Moschee in Makkah und in der Heiligen Moschee in Madīnah zur Zeit der Pilgerfahrt, im Ramaḍān und in den Ferien. Vom Kreis der großen Gelehrten abgesehen, war er Mitglied in zahlreichen Organisationen. Der Gelehrte war so beliebt und gefragt, dass er immer in der Moschee und auf seinem Weg dorthin und zurück von Menschen erwartet wurde, die ihn in religiösen Angelegenheiten fragten und seine Antworten aufzeichneten. Sein Charakter: Er war liebevoll, geduldig, nahm sein Lernen und Lehren sowie seine Zeiteinteilung ernst. Er war dem Übertreiben fern und sehr bescheiden. Er ging unter die Menschen und hatte auf sie einen großen Einfluss. Niemals gab er voreilig eine Fatwā. Wenn ihm etwas unklar erschien, sagte er: „Warte, bis ich mir diese Angelegenheit verinnerlicht habe.“ Trotz seiner Krankheit gegen Ende seines Lebens, verzichtete er nicht auf sein Lehren. Als er in die USA reiste, lehrte er dort in den ʼislāmischen Zentren und führte das Freitagsgebet. Was ich bisher erwähnt habe, ist wirklich eine starke Zusammenfassung. Als er am Mittwoch des 15. Šawwāl 1421 n. H. kurz vor dem Sonnenuntergang in Jeddah (Ğiddah) starb, wurde die ʼislāmische Welt erschüttert. Man hat am Donnerstag nach dem Nachmittagsgebet für ihn das Totengebet in der Heiligen Moschee von Makkah verrichtet. Möge Aḷḷāh ihn in Seine gewaltige Barmherzigkeit aufnehmen. Āmīn. Zu seinen zahlreichen Werken gehören seine im Internet auf Arabisch abrufbaren 20 Fatāwā-Bände, von denen nun, Aḷḷāh sei Lob, eines ins Deutsche übersetzt worden ist. Ich bitte Aḷḷāh darum, dass er uns noch weitere für die Ummah wertvolle Gelehrte schenkt. Āmīn.

Author

Imam Nawawiyy war ein šāfiʽītischer Gelehrter. Er wurde im Jahr 631 n. H. (1234 n. Chr.) geboren und ist Autor zahlreicher namhafter Werke, darunter „Riyāḍ aṣ-Ṣāliḥīn“ (Gärten der Tugendhaften), „al-Maǧmūʽ Šarḥ al-Muhaḏḏab“, eine Referenz für den šāfiʽītischen Fiqh , und nicht zu vergessen „al-Minhāǧ“, die bekannteste Erläuterung zu Ṣaḥīḥ Muslim, u. v. m. Trotz dieser großartigen Leistungen – ein ʼIslām-Studium ohne diese Bücher ist undenkbar –, unfehlbar ist niemand, und so gibt es ein paar Aussagen, die der ʼImām im Bereich der ʽAqīdah (der islamischen Glaubensüberzeugung) hinsichtlich der Namen und Eigenschaften Aḷḷāhs traf, die von der breiten Masse der sunnitischen Gelehrten nicht geteilt werden. Wir sind aber zuversichtlich, dass mit der folgenden ʼĀyah (Qurʼān-Vers) gerade Leute wie er gemeint sind: „Wahrlich! Die guten Taten tilgen die schlechten.“ (Hūd 114) Der ʼImām verstarb 676 n. H. (1278 n. Chr.). Möge Aḷḷāh mit ihm gnädig sein und ihn in Firdaus eingehen lassen!